18/02/2003 Eintrag: "GStA-Verzögerung"

Nach meinem heutigen Besuch im GStA fühle ich mich ein wenig ausgebremst. Daß man volle drei Tage auf seine Akten warten muß, war mir ganz entfallen. Hinzu kommt, daß in den Findbüchern die Akten über Ordens- und Titelverleihungen nicht nach Namen, sondern ausschließlich nach Jahren sortiert sind. Allein zum Roten Adlerorden gibt es 67 Bände, die ich kaum vollständig durcharbeiten kann. Auch die Nachschlagewerke Quellen zur Geschichte der Juden in den Archiven der neuen Bundesländer sind in dieser Hinsicht ausgesprochen lückenhaft und dadurch wertlos.
Nun, ich werde die beiden Tage, die mir plötzlich "zusätzlich" zur Verfügung stehen, dazu nutzen, die bisherigen Ergebnisse zu sichten und aufzulisten, was mir noch fehlt. Am Freitag geht's dann wieder ins GStA.
Eine unangenehme Nachricht zum Schluß: Die ZLB hat den Zugang zu den Berliner Adreßbüchern im Internet jetzt entgeltpflichtig gemacht. Mir gefällt das überhaupt nicht. Zum einen sind zahlungspflichtige Informationsdienste im Netz immer unangenehm. Zum anderen lebt die ZLB von Steuergeldern. Warum soll ich doppelt zahlen ? Aber der Beschluß wird wohl höchstens wieder rückgängig gemacht, wenn das Angebot von nun an vollkommen boykottiert wird. Das wiederum können sich Forscher, die außerhalb Berlins arbeiten, kaum leisten, denn sie haben keinen Zugang zu den realen Adreßbüchern.

Kommentare

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Forscher, die in Salt Lake City wohnen, haben es auch gut:
http://www.familysearch.org/Eng/Library/fhlcatalog/printing/titledetailsprint.asp?titleno=1274

Immerhin, für 5 Euro kann man sich die Filme überall hin bestellen. Wenn man einen Jahrgang länger als 2 1/2 Stunden braucht, könnte es sich lohnen.

Oder man schickt eine Fernleihe los und bittet um alle Müller aus bestimmten Jahren.

Abgesehen von dem generellen Problem, daß mit Steuergeldern finanzierte Bibliotheken dann noch einmal verdienen wollen (oder in Berlin auch müssen, vielleicht kann er Landowski mit einer Spende eine kostenlose Zurverfügungstellung ermöglichen?) gibt es wohl auch technisch etliche Unzulänglichkeiten. Die gab es jedenfalls am 9. Februar noch, als das ganze noch kostenlos war.

Markus Röhling || 02/18/2003 09:26 PM CET

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