26/03/2003 Eintrag: "AG Schöneberg"

Wenn man an das Amtsgericht Schöneberg eine Bitte um Einsicht in ein Testament schickt, so bekommt man sein Schreiben zurück, ergänzt um die Information, daß Einsicht in Testamente ausschließlich Nachkommen oder deren Beauftragten erteilt wird, wenn diese im Besitz der Sterbeurkunde sind. Wenn man dann im Amtsgericht anruft, so erfährt man, daß man zwar keinerlei Auskünfte über Testamente, wohl aber über Nachlässe bekommen kann, wobei unter einem Nachlaß nichts anderes als ein eröffnetes Testament verstanden wird. Und dann schickt man seinen ersten Brief noch einmal los, ersetzt aber zuvor jedes Mal Testament durch Nachlaß und hofft, daß das Ergebnis jetzt günstiger ausfallen wird.

Eine weitere Firma für historische Recherchen hat in Berlin ihre Pforten geöffnet. Sie nennt sich aus unerfindlichen Gründen Canasta, obwohl sie nur aus zwei Personen besteht, während das gleichnamige Kartenspiel vier Mitspieler erfordert. Informationen gibt's hier.

Powered By Greymatter

counted by and