11/08/2003 Eintrag: "Zurück"

Nach meiner Rückkehr von einer wunderbaren Woche im wunderbaren Südengland wurde ich von einem Schreiben der Naumann-Stiftung empfangen, in dem mir mitgeteilt wird, daß mein Stipendium - falls meinem Verlängerungsantrag zugestimmt werden sollte - im 4. Quartal dieses Jahres, also von Oktober bis Dezember, vollständig ausgesetzt wird und erst ab Januar gezahlt werden kann. Daher an all meine Leser die Frage: Hat jemand eine Idee, wo und wie ich einen Dreimonatsjob für das Jahresende finden kann?

In den Zeitungen der Urlaubswoche fand sich erstaunlich wenig Interessantes. Wenn ich es mir recht überlege, gibt es in deutschen Zeitungen immer wenig Interessantes. Wie dem auch sei: Zwei Artikel (Nr. 1 - Nr. 2) berichten kurz von neuen Auseinandersetzungen im Vorstand der Berliner Jüdischen Gemeinde. Ich frage mich, ob die strittigen Fragen: Darf der Gemeindevorsitzende allein regieren? Bedarf es bei Beschlüssen des Vorstandes stets der Anwesenheit oder Zustimmung des Vorsitzenden? nicht im Gemeindestatut geregelt sind. Und mehr noch frage ich mich, ob die zuständige Journalistin, Marlies Emmerich, das nicht hätte prüfen können, bevor sie ihre Artikel schreibt. Auch ihr neuester Artikel über die Jüdischen Gemeinden in Brandenburg läßt wieder mehr Fragen offen, als er beantwortet.

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