30/03/2004 Eintrag: "Millionenloch"

Die Berliner Zeitung meldete gestern auf Seite 23, daß es im Wirtschaftsplan der Jüdischen Gemeinde für 2004 ein Defizit von 1,8 Millionen Euro gibt. Zwei Drittel des Etats - dessen Gesamthöhe allerdings nicht genannt wurde - sind für die Gehälter der 416 Gemeindeangestellten bestimmt, 300000 Euro sind für "Sonderzulagen" vorgesehen. Dieses Erbe hat der Gemeindevorstand von seinen Vorgängern übernommen. Er muß sich trotzdem daran messen lassen, ob er einen Ausweg aus der Misere zu findet. Der Gemeindevorsitzende, Albert Meyer, will die Personal- und Sachkosten insgesamt um 10% kürzen.
Der Zeitungsartikel ist interessanterweise heute schon nicht mehr im Online-Archiv der Berliner Zeitung zu finden.

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