Archiv für January 2004

Thursday, January 29, 2004

Von Freitag bis Sonntag bin ich beim bereits erwähnten Mittelasien-Seminar in Gummersbach. Die nächsten Eintragungen an dieser Stelle wird es also entsprechend am Montag geben. Ein wunderschönes Wochenende allen meinen Lesern.

PS: Heute bin ich wieder zweieinhalb Seiten weitergekommen, damit aber wieder an einen Punkt gelangt, der Archivbesuche unumgänglich macht.

Posted by Sebastian @ 06:45 PM CET

Hier kommt ein schlagendes Beispiel dafür, wie sich Maßstäbe verschieben. Ich kenne eine deutsche Studentin, die schon seit einigen Jahren ihr Studium in Jerusalem fortsetzt. In früheren Jahren geschah es häufig, daß ich im Radio von einem Bombenanschlag in dieser Stadt hörte und daraufhin per Email bei meiner Freundin nachfragte, ob sie unverletzt sei. Heute nun merkte ich, daß sich der Ablauf umgedreht hat: Ich bekam eine Email aus Jerusalem mit der Kurznachricht Alles in Ordnung. Und dann erst begann ich, im Rundfunk und Internet nach einem Bombenanschlag zu suchen, den es tatsächlich heute morgen gab. Merkwürdig, wie sehr ich schon von den andauernden Horrormeldungen aus Nahost abgestumpft bin.

Posted by Sebastian @ 09:32 AM CET

Wieder konnte ich eine autobiographische Schrift eines Freundes entdecken - Nr. 19. Der AEG-Direktor Paul Mamroth publizierte 1927 Aus meinen Aufzeichnungen als Privatdruck. Einziger Nachteil: Das Buch gibt's nur in der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek West. Wann komme ich denn dorthin ?!

Posted by Sebastian @ 08:00 AM CET

Wednesday, January 28, 2004

Das LBI New York schreibt unter der Rubrik Jobs zwei Praktika aus. Unbezahlt. In New York ! Guter Witz.

Posted by Sebastian @ 07:15 PM CET

Das GraKo vergibt 6 Doktoranden-Stipendien, teilweise zum 1. April, teilweise zum 1. Oktober, sowie ein Post-Doc-Stipendium. Nähere Informationen gibt's hier.

Posted by Sebastian @ 07:07 PM CET

Am 18. März wird die Beer-Richter-Ausstellung im Märkischen Museum eröffnet. Der Termin überlagert sich mit den Feierlichkeiten zur 1848er Revolution, aber es wird, denke ich, doch genügend Fans geben, die ihren Weg nach Neukölln am Wasser finden.
Heute sind 3 1/2 Seiten fertiggeworden, auf denen ich mich um die Themen Judentum und Zwischengruppe 1912 kümmerte. Letztere ist noch keinesfalls erschöpfend behandelt, aber ich habe jetzt wenigstens eine Erstfassung, so daß ich hier nicht steckenbleibe und fortfahren kann. Morgen werde ich zum Jahr 1922 springen, in dem die Gesellschaft der Freunde ihr letztes eigenes Lokal aufgab.

Posted by Sebastian @ 06:40 PM CET

Es existiert in Berlin eine Hugo-Preuß-Gesellschaft. Preuß war 1911-1918 Vorstandsmitglied der Gesellschaft der Freunde. Daher schickte ich soeben an erstgenannte Gesellschaft eine Anfrage nach möglichen Tagebüchern oder anderen Nachlaßstücken, die vielleicht Auskunft über Preuß' Mitarbeit in zweitgenannter Gesellschaft geben können.

Posted by Sebastian @ 11:18 AM CET

Tuesday, January 27, 2004

Vier Seiten Rohtext zur Analyse des 1912er Mitgliederverzeichnisses habe ich heute geschafft. Damit darf ich doch zufrieden sein, nicht wahr ? Es ist sehr angenehm, aus einer guten Datenbasis schöpfen zu können.

Posted by Sebastian @ 06:32 PM CET

Monday, January 26, 2004

Heute schrieb ich die erste Seite zur Analyse des 1912er Mitgliedsverzeichnisses der Gesellschaft der Freunde. Der Anfang ist wieder einmal schwerer als gedacht, und so richtig weiß ich noch nicht, wie ich morgen fortfahren werde, aber das wird sich finden.
Der Tagesspiegel meldet, daß im Keller des ehemaligen Dresdener Bank-Hauptsitzes am Opernplatz, der jetzt zu einem Hotel umgebaut werden soll, Tresore gefunden wurden, die so massiv und groß sind, daß sie sich nicht beseitigen lassen, ohne das ganze Haus zu gefährden.

Posted by Sebastian @ 09:15 PM CET

Sunday, January 25, 2004

Zu den wenigen systematisch-biographischen Arbeiten, die bisher zu Berlin-Politikern vorliegen, gehört der Band Stadtoberhäupter. Biographien Berliner Bürgermeister im 19. und 20. Jahrhundert. So lobenswert und fundiert dieser Band, der tatsächlich alle Bürgermeister zwischen 1809 und 1980 behandelt, grundsätzlich ist, so ärgerlich ist es dann, wenn einige grundsätzliche Daten fehlen. Im Moment interessiert mich vor allem der Aufsatz über Arthur Hobrecht, weil er vermutlich das erste Mitglied der Gesellschaft der Freunde ohne jüdischen Hintergrund war. Dem Verein trat er im März 1878 bei. Bisher wußte ich nur, daß Hobrecht 1878 vom Amt des Berliner Oberbürgermeisters zu dem des preußischen Finanzministers wechselte, und ging davon aus, daß im Hobrecht-Aufsatz des genannten Buches das Datum dieses Wechsels zu finden ist. Doch leider irrte ich mich. Nicht einmal der Monat wird erwähnt. Ich sehe ja ein, daß man in einem solchen Artikel nicht nur Daten und Namen auflisten kann und will. Aber was soll das Portrait eines Oberbürgermeisters wert sein, wenn es nicht einmal das Datum des Endes der Amtszeit enthält ?

Posted by Sebastian @ 10:58 AM CET

Die Berliner Zeitung hat nachgelegt und einen weiteren, ausführlichen Artikel über den Bundesarchiv-Neubau veröffentlicht. Hier wird klar, warum jährlich 6 km Akten hinzukommen: Koblenz hält zwar die BRD-Akten, aber nur bis 1990. Ab 1990 liegen die Akten wieder in Berlin. Damit sind die BRD-Bestände zerrissen! Wäre ich Zeithistoriker, würde mich das mächtig ärgern.

Posted by Sebastian @ 08:28 AM CET

Friday, January 23, 2004

Zum Neubau des Bundesarchivs in Lichterfelde gibt es eine Pressemitteilung, auf die mich Benedikt Goebel freundlicherweise hinwies. Die Mitteilung birgt inhaltlich keine Neuigkeiten, präsentiert aber ein paar Bilder vom geplanten Archivgebäude.

Posted by Sebastian @ 07:48 AM CET

Wednesday, January 21, 2004

Die Berliner Zeitung bringt heute einen kürzeren, aber sehr viel aussagekräftigeren Artikel zum geplanten Bundesarchiv-Neubau. Demnach soll es kein Zusammenziehen von Archivbeständen aus dem Bundesarchiv in Berlin geben. Nicht einmal das Außenlager Dahlwitz (vom entsprechenden Feuilleton-Redakteur, dessen Kenntnisse offenbar an der Stadtgrenze enden, Dahlewitz genannt) soll nach Lichterfelde umziehen. Dann bleiben ja nur noch die Kleinlager wie z. B. das Filmarchiv übrig! Das ist ein Witz. Für so wenig Effekt könnte man den Aufwand auch gleich unterlassen. Und die Aussage, die Erweiterungen seien für die jährlich hinzukommenden 6 Kilometer Neuakten gedacht, verwundert sehr. Schließlich beherbergt Lichterfelde nur Reich und DDR - woher sollen da jährlich 6 Kilometer neuer Akten kommen ???

Posted by Sebastian @ 01:04 PM CET

Monday, January 19, 2004

Das Bundesarchiv baut auf seinem Gelände in der Finkensteinallee bis 2009 ein neues Archivgebäude. Leider teilt der Morgenpost-Artikel nichts über die wirklich interessante Frage mit: Wird es zu einer Zusammenlegung aller Bundesarchiv-Filialen kommen ? Oder soll dieses Gebäude nur das Außenlager Dahlwitz-Hoppegarten überflüssig machen ?

Posted by Sebastian @ 07:40 AM CET

Saturday, January 17, 2004

Die Universität Potsdam führt ab dem Sommersemester Studentenkarten ein, die an die Stelle der bisherigen Studentenausweise, Semestertickets und Universitätsbibliotheksausweise treten werden.

Posted by Sebastian @ 11:56 AM CET

Thursday, January 15, 2004

Eigentlich habe ich den Abschnitt über die Feier 1892 vorläufig abgeschlossen. Aber ich habe ihn heute ein wenig ergänzt, ganz am Anfang, weil es mir nötig erschien, die weitgehenden Wandlungen in der wirtschaftlichen und sozialen Stellung der Mitglieder deutlich zu machen, die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts stattgefunden hatten. Der Text steht, aber da viele Personen genannt werden, bin ich mit den zugehörigen Anmerkungen noch nicht ganz fertiggeworden. Nun, das sollte morgen kein Problem mehr sein, und dann geht es endlich ins 20. Jahrhundert.

Ich fahre demnächst Zug in der 1. Klasse. Zum ersten Mal im Leben. Und dann gleich mehrere Stunden, im ICE, hin und zurück. Und das kam so:
Ende Januar fahre ich zum diessemestrigen Naumann-Seminar nach Gummersbach, Thema: Pulverfaß Mittelasien ? Politik, Wirtschaft und Kultur in zentralasiatischen Republiken nach dem Zerfall der Sowjetunion. Heute kaufte ich dafür eine Fahrkarte, und das bemerkenswerte Preissystem der Deutschen Bahn brachte es mit sich, daß mich die 2. Klasse 170 Euro gekostet hätte, die 1. Klasse dagegen schon für 127 Euro zu haben war. Tjaaa, nun ja, ich würde sagen: Weiter so, Deutsche Bahn !

Posted by Sebastian @ 08:16 PM CET

Wednesday, January 14, 2004

Alexander Moszkowski ist der 18. Freund, von dem ich Memoiren gefunden habe: Das Panorama meines Lebens aus dem Jahre 1925. Leider erwähnt auch er die Gesellschaft der Freunde mit keiner Silbe. Mehr noch, er - ganz Schriftsteller - beschloß, sich nicht der Chronologie zu unterwerfen. Stattdessen gibt es Kapitel zu seinen Reisen (Berge, Riviera, Paris, Weimar) und Tätigkeitsbereichen (Satire, Zirkus, Philosophie). Wirklich aussagekräftig für den Historiker ist lediglich das erste Kapitel, das der Kindheit gewidmet ist. Ansonsten wirkt das Buch wie eine wirr-philosophisch-raisonierende Abfolge von Gedanken und Inspirationen. So, als ob jemand um alles in der Welt originell sein wollte.

Posted by Sebastian @ 01:38 PM CET

Tuesday, January 13, 2004

Die US National Archives and Records Administration bietet einen Service, den die deutschen Archive nicht mehr zu lange verweigern sollten. Sie bieten Interessenten aus dem Ausland (oder solchen, denen Zeit oder Vorwissen fehlt, um selbst im Archiv zu arbeiten) eine Liste selbständiger Forscher, die Aufträge für Recherchen übernehmen. Den Forschern wiederum bietet das Archiv die Möglichkeit, sich in diese Liste aufnehmen zu lassen, macht also für sie praktisch kostenlos Werbung. Ist es nicht längst an der Zeit, daß Bundesarchiv, GStA und Landesarchiv eben solche Regelungen erlassen ?

Posted by Sebastian @ 09:21 AM CET

Monday, January 12, 2004

Heute bin ich noch einmal zur 100-Jahrfeier der Gesellschaft 1892 zurückgekehrt, die ich im Dezember unvollendet liegenließ. Ich habe den Text am Vormittag fast fertiggestellt, dann am Nachmittag bei der abschließenden Lektüre in den Bibliotheken aber doch noch so viel Zusatzmaterial gefunden, daß ich das Ganze morgen noch einmal überarbeiten werde. Vermutlich zum vorerst letzten Mal.
Mein Antrag auf Teilnahme am LBI-Colloquium im Februar in Elmau wurde abgelehnt. Die Bewerberzahl war so groß, daß niemand, der schon einmal an einer solchen Veranstaltung teilgenommen hatte, erneut eingeladen werden konnte. Ich wäre gern hingefahren. Andererseits schadet es auch nicht, wenn ich die designierten Elmau-Tage für die Niederschrift meiner Dissertation nutzen kann.

Posted by Sebastian @ 08:06 PM CET

Friday, January 9, 2004

In der 100-Jahrfeier der Gesellschaft der Freunde steckt doch mehr, als ich dachte. Die meisten der beteiligten Künstler sind - gesellschaftlich gesehen - ausgesprochen hochrangig. Bei der Identifizierung der Personen fand ich in einem westdeutschen Lexikon aus dem Jahre 1961 zu dem Schriftsteller, Kritiker und Publizisten Alexander Moszkowski den Hinweis "Sohn eines Rentners polnischer Abstammung". Moszkowski stammte aus einer - ursprünglich in Russisch-Polen lebenden - jüdischen Familie. Ist es nicht eigenartig, auf welche Weise sechzehn Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus eine jüdische Herkunft verschwiegen wurde ?

Posted by Sebastian @ 02:11 PM CET

Thursday, January 8, 2004

Heute vermelden alle drei Berliner Tageszeitungen die Ergebnisse der gestrigen RV-Sitzung - Berliner Zeitung, Tagesspiegel und Berliner Morgenpost. Sie bringen alle nicht viel Neues. Nur im Interview mit der Morgenpost nennt Meyer ein paar interessante Details zum Streit um das Pflegeheim und zu möglichen Entlassungen. Insgesamt kann man nun nur abwarten, wie RV und Vorstand mit ihrer Arbeit beginnen werden. Die Gemeindeunterlagen sind zu sichten und in finanzieller wie juristischer Hinsicht zu prüfen. Zudem sind jetzt vermutlich einige Antrittsbesuche fällig. In zwei Wochen gibt es womöglich erste konkrete Ergebnisse.

Posted by Sebastian @ 08:13 AM CET

Wednesday, January 7, 2004

Die konstituierende Sitzung der neuen RV ist beendet, hier kommen die Ergebnisse. Alterspräsident ist Hubert Combé. Das Präsidium setzt sich wie folgt zusammen:
Sylva Franke (Vorsitzende), Gideon Joffe (1. Stellvertreter), Mark Aizikovitch (2. Stellvertreter), Jael Botsch-Fitterling (1. Schriftführer), Tamilla Rosenzweig (2. Schriftführer).

Dem Vorstand gehören an: Albert Meyer (Vorsitzender), Julius H. Schoeps (1. Stellvertreter), Arkadi Schneidermann (2. Stellvertreter), Fredy Gross und Josef Eljaschewitsch.
Stellvertretende Vorstandsmitglieder sind Benno Bleiberg, Hubert Combé und Ronald Glasberg.
Die Ressorts wurden folgendermaßen zugeordnet:
Albert Meyer: Steuer, Kultus, Sicherheit
Fredy Gross: Finanzen
Josef Eljaschewitsch: Soziales, Integration
Arkadi Schneidermann: Personal
Julius H. Schoeps: Wissenschaft, Bildung, Kultur

Das Positive vorweg: Meyer hatte zumindest bei dieser Wahl seine Mannschaft im Griff. Alle Kadima-Kandidaten bekamen die volle Kadima-Stimmzahl. Lediglich Brenner als unabhängiger Repräsentant enthielt sich bei einzelnen Personen der Stimme.
Doch dieses Ergebnis kann nicht darüber hinwegtrösten, daß die Aufgabenverteilung in manchen Punkten ausgesprochen unglücklich erscheint. Hier soll nur ein einziges Beispiel genannt werden: Warum Benno Bleiberg als einer der integersten und kompetentesten Mitglieder der RV, der zudem auf das viertbeste Wahlergebnis (das drittbeste aller Kadima-Kandidaten) verweisen kann, mit dem Amt eines Vorstandsstellvertreters abgespeist wurde, ist vollkommen unverständlich und stimmt nachdenklich.

Nach den Wahlen wurde die Sitzung geschlossen. Die RV tritt wieder in zwei Wochen zusammen - ihre Beratungen sind, wie immer, öffentlich.

Posted by Sebastian @ 08:10 PM CET

Heute abend konstituiert sich die neue Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde und wählt ihren Vorstand sowie ihr Präsidium. Interessanterweise meldete die Berliner Zeitung gestern schon einige Personalien, die eigentlich erst heute feststehen sollten. So werden vermutlich Julius H. Schoeps und Arkadi Schneiderman dem neuen Vorstand angehören. Sylva Franke wiederum ist für den Parlamentsvorsitz vorgesehen.
Der heutige Tagesspiegel konzentriert sich auf den designierten Vorsitzenden Meyer und portraitiert ihn als modernen, akkulturierten, selbstbewußten Juristen. Vermutlich wünscht sich der Durchschnittsdeutsche genau solch einen jüdischen Nachbarn? Für die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde kann das nur Vorteile bringen. Letztlich muß sich aber auch Meyer daran messen lassen, ob er das Haushaltsdefizit tilgen und Wahl-Wunden in der Gemeinde heilen kann.
Die Berliner Morgenpost greift in ihrem Artikel auf einen Uralt-Terminus des 19. Jahrhunderts zurück: Sie spricht von der "israelitischen Gemeinschaft an der Spree". Wann wurde dieser Begriff zum letzten Mal verwendet ? 1915 ? Einige Zeilen tiefer ist gar von der "hebräischen Gemeinschaft" die Rede. Was will uns das Springerblatt damit sagen ? Soll ein Brückenschlag zu antiken Zeiten folgen ?
Auch dieser Artikel konzentriert sich ganz auf Meyer. Er übertrifft an Lobpreisungen noch den Tagesspiegel und gipfelt gar in den Satz: Albert Meyer ist der Mann der Stunde, nicht nur in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Mit so viel Vorschußlorbeeren ist wohl seit langem kein Berliner Politiker mehr gestartet. Es wäre der Gemeinde zu wünschen, daß Meyer zumindest einen Teil der in ihn gesetzten Hoffnungen erfüllen kann.

Posted by Sebastian @ 07:32 AM CET

Tuesday, January 6, 2004

Gestern entdeckte ich einen neuen Homepage-Zugriffs-Zähler: Smart Tracking. Zwar sind die Statistiken dieses Counters leider nur mit Paßwort, also nicht für den Tagebuch-Leser zugänglich. Aber für mich werden eine Reihe spannender Informationen geboten. So bekomme ich eine Rangliste der Suchwörter und Verweis-URLs sowie eine Auflistung der Leser, die die Seite wiederholt besuchten.
Abgesehen davon arbeitete ich heute im Landesarchiv. Morgen gibt es einen vorerst letzten Besuch dort, und dann wird es mit den Niederschriften weitergehen.

Posted by Sebastian @ 07:23 PM CET

Monday, January 5, 2004

Heute haben schon um die 10 Leute ins Forschungstagebuch geguckt - ein deutlicher Aufschwung nach den flauen Feiertagen. Noch mehr freut mich aber, daß tatsächlich Leute durch Personenrecherche auf meine Mitgliederauszugsliste (siehe Eintrag vom 1. Januar) stoßen. Bisher waren Martin Steinthal, Fritz Andreae und Aron Hirsch Heymann gefragt. Bezeichnenderweise war meine Homepage in der entsprechenden Google-Liste immer die erste, oft sogar die einzige, die zu diesen Personen Auskunft gab.

Posted by Sebastian @ 08:25 PM CET

Nachdem ich am Freitag schon dem Grundbucharchiv einen Besuch abgestattet hatte, wurden heute wieder verschiedene Bibliotheken heimgesucht. Das Personalmosaik der Vereinsmitglieder wird vollständiger. So konnte ich heute z. B. Daten zu Sigmund Feist ermitteln, Freund sowohl in meinem Stichjahr 1912 als auch bei der Vereinsauflösung. Er wurde 1906 nach Berlin berufen, auf den Posten des Direktors des Reichenheimschen Waisenhauses. Eintritt in die Gesellschaft: 1907. Sein Vorgänger im Direktorenamt war der Freund Richard Jutrosinski, und gestiftet wurde das Waisenhaus durch den kinderlosen Freund Moritz Reichenheim und seine Frau Sara. Die Institution unterstand der Jüdischen Gemeinde, und auch in deren Leitungsgremien tummelten sich verschiedene Freunde. Ist solch ein Netz nicht faszinierend ?

Posted by Sebastian @ 08:15 PM CET

Thursday, January 1, 2004

Ein frohes, spannendes, friedliches und gesundes Neues Jahr all meinen Lesern !

Im alten Jahr habe ich noch schnell die Liste besonders prominenter und besonders aktiver Mitglieder der Gesellschaft der Freunde im Internet aktualisiert - nach zwei Jahren war dieser Schritt längst überfällig. Er müßte über die Suchmaschinen vermutlich eine gute Zahl von Interessenten auf meine Dissertationshomepage bringen, denn trotz der Wichtigkeit vieler der aufgeführten Personen sind Internetinformationen zu ihnen immer noch recht dürftig.

Posted by Sebastian @ 09:50 AM CET

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