Archiv für March 2005

Wednesday, March 30, 2005

Wenige Tage nach meinem letzten Eintrag fiel ich mit Grippe ins Bett und konnte erst eine Woche später damit beginnen, alles Versäumte wieder aufzuholen. Ab morgen bin ich nicht mehr in Berlin, sondern in Jerusalem, wo ich vom 2. bis zum 9. April am 4. Internationalen Doktoranden- und Postdoc-Seminar des LBI teilnehmen werde. Ab dem 11. April werde ich wieder in Berlin und erreichbar sein.

Posted by Sebastian @ 07:30 AM CET

Sunday, March 13, 2005

Am Donnerstag gab ich meine Dissertation in drei Exemplaren zusammen mit den laut Promotionsordnung geforderten Erklärungen und Unterlagen im Dekanatsbüro der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam ab. Damit ist das Promotionsverfahren eröffnet. In den nächsten Tagen bekomme ich von der Universität ein Schreiben, in welchem mir die Namen der Gutachter offiziell mitgeteilt werden. Diese Gutachter haben drei Monate Zeit, um ihre Gutachten vorzulegen. Es folgt eine Auslagefrist von 14 Tagen und - innerhalb von fünf Wochen - die Disputation. Ich werde alles daran setzen, daß das Verfahren noch vor dem Beginn der vorlesungsfreien Zeit abgeschlossen wird.

Posted by Sebastian @ 04:42 PM CET

Thursday, March 3, 2005

Gestern erhielt ich einen interessanten Brief vom Peter Lang-Verlag: Da wir Ihren Websites entnehmen konnten, daß Sie kürzlich Ihre Dissertation [...] eingereicht haben, erlauben wir uns, Ihnen ein paar Informationen zu den Publikationsbedingungen beim Verlag Peter Lang zukommen zu lassen.

Dann folgen kurz ein paar Aussagen, z. B. daß die Geschichtswissenschaften von Anfang an zu unseren Programmschwerpunkten zählte und daß die internationale Verlagsstruktur (Frankfurt/Main, Berlin, Bern, Brüssel, New York, Oxford, Wien) eine weite Verteilung ermögliche. Beigelegt sind das Verlagsprogramm Geschichte/Histoire/History Winter 2004/2005 und das Verzeichnis Judaica. Bücher zum Judentum und zum Alten Testament.

Man kann von Lang denken und halten, was man will - es wirkt doch angenehm und aufbauend, von einem Verlag plötzlich nicht als Bittsteller, sondern als gleichberechtigter Vertragspartner behandelt zu werden.

Posted by Sebastian @ 07:01 PM CET

Zwei Ergänzungen zum vorhergehenden Eintrag: 1) Einige Zweigbibliotheken sollen ebenfalls in den Neubau ziehen, darunter wohl auch die Geschichtsbibliothek. 2) Damit die Mitarbeiter der Zentralbibliothek nicht an Unterforderung leiden, gibt es im Zusammenhang mit dem zweifachen Umzug noch ein Mammut-Projekt: die vollständige Umsignierung des größten Teils der Bestände. Über Jahrzehnte verzeichnete die Bibliothek nach Numerus currens. Im neuen Bibliotheksbau sollen die geschlossenen Magazine jedoch weitestgehend durch offene ersetzt werden. Dafür ist das bisherige Signatursystem vollkommen ungeeignet, so daß jetzt sämtliche Bücher auf die Regensburger Klassifikation umgestellt werden. Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, daß dafür kein zusätzliches Personal eingestellt wird.

Posted by Sebastian @ 06:31 PM CET

Nachdem jahrzehntelang nur geplant wurde, geht es jetzt plötzlich ganz schnell: Die HU-Zentralbibliothek verläßt das Gebäude der Staatsbibliothek zum 30. Mai. Sie geht für mehrere Jahre in ein Ausweichquartier in der Hessischen Straße, Nähe Invalidenstraße. Schon jetzt gibt es verkürzte Öffnungszeiten und Teilsperrungen von Beständen. Ab Ende April können keine Bücher mehr bestellt werden, am 9. Mai wird die Bibliothek komplett für drei Wochen gesperrt, bevor am 30. Mai am neuen Ort die Wiedereröffnung folgt. Informationen gibt's auf der Homepage der Bibliothek. Auf einer anderen Seite ebendieser Homepage gibt es Ansichten des geplanten Neubaus der Universitätsbibliothek, der zwischen Max-Planck-Straße und Geschwister-Scholl-Straße, hinter dem Eisenbahnviadukt, entstehen soll. Ich glaube zwar nicht, daß es beabsichtigt war, aber das Gebäude ähnelt in der äußeren Fassade doch deutlich dem DDR-Außenministerium. Auf jeden Fall ist es ein gesichtsloser, vielleicht sogar häßlicher Klotz, der die Gegend rund um die ehemaligen Kasernen des Kaiser-Alexander-Garderegiments No. 1 nicht wirklich verschönern wird. Sehr eindrucksvoll auf der Homepage hingegen sind die Photos vom alten, im Bombenkrieg zerstörten Lesesaal (1929) und von seinem Vorgänger (1901), die in einen interessanten Abriß zur Bibliotheksgeschichte eingefügt sind.

Posted by Sebastian @ 07:52 AM CET

(Archiv-Index)   (Home)

Powered By Greymatter

counted by and