Archiv für August 2003

Saturday, August 30, 2003

Soeben habe ich die Aktualisierung der Sonderarchiv-Seite fertigstellen können. Es gibt für diese Seite immer noch 5-15 Zugriffe pro Tag, so daß sich der Aufwand lohnt. Zudem ist damit zu rechnen, daß ich nun, da ich zur offiziellen Homepage verlinke und die Archiv-Emailadresse angebe, weniger zeitraubende Emailanfragen bekomme, die ich in den meisten Fällen sowieso nicht befriedigend beantworten kann.

Posted by Sebastian @ 06:26 PM CET

Friday, August 29, 2003

Die Mitglieder der Gesellschaft der Freunde beteiligten sich 1842 mit einer Spende von über 500 Thalern am Weiterbau des Kölner Doms, was ihr scharfe Kritik von seiten des Orients, der zweitwichtigsten deutsch-jüdischen Zeitung der damaligen Zeit, eintrug. Um möglicherweise ein wenig mehr Hintergrundinformationen zum Berliner Dombau-Verein zu finden, habe ich im Netz recherchiert und entdeckt, was jeder Kölner vermutlich schon lange wußte: In Köln gibt es heute noch den 1842 gegründeten Zentral-Dombau-Verein. Dieser Verein scheint sogar über ein gut sortiertes Archiv zu verfügen, weshalb ich soeben eine Email nach Köln gesandt habe. Mal sehen, ob sich dort etwas finden läßt.
Ansonsten ist zu vermelden, daß die Homepage des Netzwerks Unternehmensgeschichte jetzt endgültig offiziell existiert, denn vor drei Tagen wurde sie über H-Soz-Kult bekannt gemacht. Die Rückmeldungen laufen bei Christof Biggeleben zusammen - wir alle sind gespannt, welche Reaktionen kommen werden.

Posted by Sebastian @ 08:10 AM CET

Thursday, August 28, 2003

Mit Erstaunen und Freude stelle ich fest, daß ich heute nicht nur die Analyse des 1842er Festes abgeschlossen, sondern auch drei weitere Seiten fertiggestellt habe. Das ist ein gutes Tagewerk, nicht wahr :) ?

Posted by Sebastian @ 05:55 PM CET

Die Gesellschaft der Freunde feiert ihr 50jähriges Jubiläum 1842 im Odeum. Wo um alles in der Welt war das Odeum ??? Hinweise bitte an sebastian@panwitz.de. Dankeschön.

Posted by Sebastian @ 10:08 AM CET

Wednesday, August 27, 2003

Was war denn gestern auf meiner Seite los ? Elf Leute tummelten sich da plötzlich, während sonst nur drei bis vier treue Leser regelmäßig vorbeischauen. Diesmal waren sogar je ein Besucher aus Polen und Rußland dabei! Die Zugriffsstatistik kann sich übrigens jeder ansehen, wenn er unten auf eines der beiden bunten Vierecke klickt.

Posted by Sebastian @ 10:04 AM CET

Gestern konnte ich meine Gedanken zum Thema Judentum und Gesellschaft der Freunde endlich in eine ordentliche Richtung bekommen und weiterschreiben. Weitere zwei Seiten liegen jetzt vor. Der Stoff, den ich in diesen Abschnitt einarbeiten will, ist nun auch schon vorsortiert. Zudem fand ich gestern noch einen Passus in einer Rede des Vereinsvorstehers, der sich ganz ausdrücklich mit dem Bezug der Gesellschaft zum Judentum auseinandersetzt. Genau das hat mir gefehlt :)

Posted by Sebastian @ 09:59 AM CET

Monday, August 25, 2003

So richtig vorwärts bin ich mit meinem Judentumsthema noch nicht. Die Sachlage ist noch zu unklar, zu viele Themen und Fragen überlagern sich, und die Quellen sind alles andere als eindeutig. Nun, ich werde mich morgen weiter bemühen...

Posted by Sebastian @ 09:08 PM CET

Sunday, August 24, 2003

Bisher dachte ich immer, das Sonderarchiv habe keine offizielle Seite im Netz. Diese Ansicht muß ich jetzt revidieren, denn im Rahmen der Homepage Archivi Rossii wird auch das Sonderarchiv präsentiert, mit Adresse, Telephonnummern, Emailadresse (oder alternativ: Emailformular online), Öffnungszeiten und Angestellten sowie erster Einführung in die Bestände. Zudem gibt es eine sehr gute englischsprachige Einführung zu diesem Archiv auf einer niederländischen Seite. Ich hoffe, ich komme bald dazu, meine Sonderarchiv-Seite zu aktualisieren.

Posted by Sebastian @ 02:31 PM CET

Friday, August 22, 2003

Die Überarbeitung des Beer-Textes habe ich jetzt erst einmal für beendet erklärt. Allerdings fehlt mir immer noch Literatur zum Kavelland. In Kaebers Aufsatz zum Berliner Weichbild von 1927 wird dieses Kavelland zwar erwähnt, dabei aber als bekannt vorausgesetzt. Jetzt werde ich Demps noch fragen, und wenn das nichts helfen sollte, bin ich ratlos. Wie dem auch sei - die Sache ist es nicht wert, allzu viel Energie darauf zu verwenden, und ich habe mich heute wieder der Gesellschaft der Freunde zugewandt. Ich werde meinen Abschnitt über den jüdischen Charakter des Vereins gegen Mitte des 19. Jahrhunderts noch einmal neu konzipieren müssen, weil die zeitliche Abfolge doch anders war, als ich im Gedächtnis hatte.
Mitte September wird im Berliner Jüdischen Museum eine Konferenz mit dem Thema Judaism as Wissenschaft - Wissenschaft as Judaism. The developments and concepts of historical thinking stattfinden. Hätte es dafür eine allgemeine Ausschreibung gegeben - ich glaube, ich hätte mich beworben und, falls akzeptiert, einen Vortrag über Jüdische Geschichte und Berlingeschichte. Die gegenseitige Ignoranz zweier historischer Randgebiete gehalten und darauf hingewiesen, welche Möglichkeiten für beide Bereiche in einer stärkeren Verflechtung lägen. Bisher ist das Verhältnis zwischen beiden von einer sträflichen Oberflächlichkeit bestimmt, die unter anderem darin ihren Ausdruck findet, daß Institutionen wie die Jüdische Gemeinde selbst bisher noch nicht einmal ansatzweise erforscht wurden.

Posted by Sebastian @ 01:46 PM CET

Thursday, August 21, 2003

Gestern kam ich, nur von Handwerkern unterbrochen, mit der Überarbeitung des Beertextes gut voran, und im Moment bin ich kurz vor dem Abschluß der 2. Version. Nähere Informationen zum Berliner Kavelland muß ich mir dann noch in der Bibliothek suchen, schließlich das Ganze wieder in die neue Rechtschreibung umwandeln, und dann kann der Artikel noch vor dem Wochenende in die Post gehen.

Posted by Sebastian @ 10:08 AM CET

Tuesday, August 19, 2003

Es ist kein allzu gutes Zeichen, wenn ich das Gefühl habe, den Montagseintrag bereits geschrieben zu haben, obwohl dem nicht so ist. Also: Gestern vormittag stellte ich den Verlängerungsantrag und den Finanzbericht für die Naumann-Stiftung fertig und schickte beides ab. Während des restlichen Tages war ich damit beschäftigt, die heutige Sitzung zur Endgestaltung der Informationstafel "Geschichtsmeile Jägerstraße" inhaltlich vorzubereiten. Die Sitzung verlief dann heute sehr produktiv, und es sieht jetzt ganz danach aus, daß einer erfolgreichen Tafeleinweihung am 12. September, 17 Uhr vor den Häusern Jägerstraße 51/52 nichts mehr im Wege steht.
Am Nachmittag begann ich mit der Überarbeitung meines Beertextes. Die eigentliche Überarbeitung muß allerdings noch warten, weil ich mir erst einmal die zusätzliche Literatur durchlese. Diese beschäftigt sich mit dem Zuckerei-Wesen in Berlin vor, um und nach 1800 und enthält einiges an Informationen, was mir zuvor noch unbekannt war.

Posted by Sebastian @ 04:57 PM CET

Saturday, August 16, 2003

Und erneut ein Nachtrag zum gestrigen Tag: Ein weiteres Stückchen Text ist geschrieben. Ich versuche mich an dem schwierigen Thema des Jüdischseins eines Vereins. Es ist schon oft genug heiß umstritten, ob eine Person jüdisch ist. Was macht man erst mit einem Konglomerat von hunderten von Personen ?!

Posted by Sebastian @ 09:12 PM CET

Friday, August 15, 2003

Schnell noch ein Nachtrag, bevor der heutige Arbeitstag beginnt: Das Gespräch mit meinem Erstbetreuer gestern verlief ebenfalls sehr angenehm. Auch von seiner Seite wird ein sehr positives Schreiben an die Naumann-Stiftung gehen, so daß meine Chancen auf Stipendienverlängerung nach menschlichem Ermessen ausgesprochen gut stehen müßten.

Posted by Sebastian @ 07:03 AM CET

Wednesday, August 13, 2003

Heute ging ich zum Gespräch mit meinem Naumann-Vertrauensdozent, das Teil eines jeden Stipendienverlängerungsantrages ist. Es verlief sehr herzlich, und von dieser Seite werde ich volle Unterstützung bekommen. Morgen bin ich mit meinem Erstbetreuer verabredet, der ein Gutachten zu meinem derzeitigen Stand der Arbeit an die Stiftung schicken muß. Am Freitag oder Montag werde ich schließlich meinen Antrag absenden, und dann kann ich nur noch hoffen und in der Zwischenzeit fleißig arbeiten.
Vor und nach dem Treffen schrieb ich heute weiter am Text und schaffte etwas mehr als eine Seite. Hoffentlich geht es auch in den kommenden Tagen so gut voran.

Posted by Sebastian @ 09:04 PM CET

Tuesday, August 12, 2003

Im Moment arbeite ich am Antrag auf Verlängerung meines Stipendiums bei der Naumann-Stiftung. Ich stehe doch gar nicht so schlecht da, wie ich befürchtet hatte - gut 110 Seiten Text liegen insgesamt vor. Der Arbeitsbericht ist bereits fertig. Morgen werde ich mich um den neuen Zeitplan kümmern. Ansonsten habe ich heute am Text weitergearbeitet und die Vereinsübersicht für die Mitte des 19. Jahrhunderts vorläufig fertiggestellt. Als nächstes werde ich mich um das Personal kümmern.
Gestern bekam ich meinen Artikel zu Jacob Herz Beer mit Lob und Kritik zurück. Ich werde die Anmerkungen in der kommenden Woche, nach Abgabe des Verlängerungsantrags, einarbeiten und den Text dann wieder zurücksenden.

Posted by Sebastian @ 07:29 PM CET

Monday, August 11, 2003

Noch ein Fund aus den Urlaubszeitungen: Am 6. August berichtete die Berliner über das Unternehmen Lebenshörbuch, das etliche strukturelle und Wertegemeinsamkeiten mit der von mir erträumten Praxis für Lebensgeschichte hat. Lediglich die Komponente der historischen Zusatzinformation und Aufarbeitung fehlt weitgehend. Diese Firma wird wohl eine der ersten sein, an die ich mich nach Abschluß meiner Dissertation mit dem Vorschlag einer Zusammenarbeit wenden werde.

Posted by Sebastian @ 04:25 PM CET

Nach meiner Rückkehr von einer wunderbaren Woche im wunderbaren Südengland wurde ich von einem Schreiben der Naumann-Stiftung empfangen, in dem mir mitgeteilt wird, daß mein Stipendium - falls meinem Verlängerungsantrag zugestimmt werden sollte - im 4. Quartal dieses Jahres, also von Oktober bis Dezember, vollständig ausgesetzt wird und erst ab Januar gezahlt werden kann. Daher an all meine Leser die Frage: Hat jemand eine Idee, wo und wie ich einen Dreimonatsjob für das Jahresende finden kann?

In den Zeitungen der Urlaubswoche fand sich erstaunlich wenig Interessantes. Wenn ich es mir recht überlege, gibt es in deutschen Zeitungen immer wenig Interessantes. Wie dem auch sei: Zwei Artikel (Nr. 1 - Nr. 2) berichten kurz von neuen Auseinandersetzungen im Vorstand der Berliner Jüdischen Gemeinde. Ich frage mich, ob die strittigen Fragen: Darf der Gemeindevorsitzende allein regieren? Bedarf es bei Beschlüssen des Vorstandes stets der Anwesenheit oder Zustimmung des Vorsitzenden? nicht im Gemeindestatut geregelt sind. Und mehr noch frage ich mich, ob die zuständige Journalistin, Marlies Emmerich, das nicht hätte prüfen können, bevor sie ihre Artikel schreibt. Auch ihr neuester Artikel über die Jüdischen Gemeinden in Brandenburg läßt wieder mehr Fragen offen, als er beantwortet.

Posted by Sebastian @ 07:36 AM CET

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