Archiv für October 2003

Thursday, October 30, 2003

Die Neuwahlen in der Jüdischen Gemeinde werden definitiv am 30. November stattfinden, wie die Berliner Zeitung und der Tagesspiegel melden. Kosten des erneuten Urnenganges: 70.000 Euro. Für den neuen Termin entschied sich die RV gestern nur nach langen Diskussionen und mit vielen Gegenstimmen. Ein Teil der Repräsentanten plädierte für eine Wahl erst im Januar. Ich würde gern wissen, wer das nun wieder war und welche Argumente dafür vorgebracht wurden. Der Wahlleiter Schmidt von Puskas verwies in der Diskussion zudem darauf, daß weder die Wahlordnung noch die Satzung genaue Vorgaben für die RV-Wahl enthalten.

Posted by Sebastian @ 06:07 AM CET

Wednesday, October 29, 2003

Heute beschäftigte mich das 1892er Jubiläum der Gesellschaft der Freunde. Es war dies die letzte Feier des Vereins und sein letzter Auftritt in den Medien. Sehr prunkvoll, es wurde noch einmal alles geboten, was es an Neuem und Überragendem in Berlin gab. Und dann verschwand die Gesellschaft aus der Öffentlichkeit.

Posted by Sebastian @ 06:28 PM CET

Im Land Brandenburg wurde erstmals seit DDR-Zeiten eine einheitliche schriftliche Mathematik-Abschlußprüfung nach der 10. Klasse durchgeführt. Das Ergebnis, wie es die Berliner Zeitung heute meldet:
Fast 44 % der Schüler fielen durch (Noten 5 oder 6), Gesamtdurchschnitt: 4,1.
Gymnasien - über 20 % fielen durch, Gesamtdurchschnitt: 3,4.
Gesamtschulen - Gesamtdurchschnitt: 4,8.
Man muß sich das einmal vorstellen: Ein Durchschnitt von 4,8 ! Eindrucksvoll.
Die Schuljahresendnote, mit der die Schüler in die Prüfung gingen, lag mit durchschnittlich 3,5 (sämtliche Schulformen) deutlich höher, was zeigt, wie die Lehrer im Unterrichtsalltag zensieren.

Wann wird eine vergleichbare Prüfung in Berlin durchgeführt ?

Posted by Sebastian @ 08:28 AM CET

Auch in diesem Semester gibt es wieder ein Colloquium zur Berlin-Geschichte bei Laurenz Demps an der Humboldt-Universität, und das Programm gibt es auch in diesem Semester wieder hier. Es gibt noch freie Plätze - für den Fall, daß jemand noch ein Vortragsforum sucht :)

Posted by Sebastian @ 06:16 AM CET

Monday, October 27, 2003

Heute begann ich mit Teil III meiner Dissertation. Der Einstieg war schwerer als gedacht, nicht zuletzt deshalb, weil die Quellenlage sehr punktuell ist. Im Gegensatz zu den bisherigen Abschnitten gibt es jetzt auch keine Chronik mehr, an der ich mich entlanghangeln kann. Nun, an diesen Umständen läßt sich nichts ändern, so daß ich mich jetzt auf bestimmte Einzelereignisse und die Analyse von Mitgliederverzeichnissen konzentrieren werde. Dieser Teil III wird unpersönlicher, auch weniger dynamisch. Ich kann die Dynamik nicht aufzeigen, nur ableiten. Erst für die Zeit des Nationalsozialismus werden die Quellen wieder dichter.

Die neue Ausgabe der Jewrejskaja Gaseta ist erschienen. Vier Seiten sind der Annullierung der Berliner Gemeindewahlen gewidmet. Albert Meyer gibt ein ganzseitiges Interview und breitet ein Kaleidoskop von Informationen, Meinungen und Gerüchten aus, das man so nicht annähernd in deutschsprachigen Zeitungen findet. Ich werde meine Leser hier nicht mit Details überschütten, zumal die meisten der beteiligten Personen sowieso allgemein nicht bekannt sind. Wichtig aber ist, daß das Russische zu einer Internsprache des deutschen Judentums geworden ist, mit deren Hilfe man Dinge diskutiert, die nicht an die breite deutsche Öffentlichkeit gelangen sollen. Meyer betont auch ausdrücklich, daß er die Jüdische Gemeinde nicht länger in den Negativschlagzeilen deutscher Medien sehen will. In der Jewrejskaja Gaseta hingegen diskutiert er alle laufenden Auseinandersetzungen im kleinsten Detail. Das wird künftige Historiker der deutsch-jüdischen Geschichte, die kaum des Russischen mächtig sein dürften, vor ernste Probleme stellen.

Posted by Sebastian @ 08:12 PM CET

Sunday, October 26, 2003

Am Wochenende versuchte ich, mich für das Häuserbuchprojekt, das eine Datenbank erfordert, in MySQL einzuarbeiten. Das ist sooo kompliziert, zumindest wenn man den ersten Faden noch nicht gefunden hat. Wenn man den Anfang einmal kennt, ist es sicherlich einfacher. Kennt sich irgend jemand meiner Leser damit aus ? Für Hinweise per Email oder auf anderen Wegen bin ich jederzeit dankbar.

Posted by Sebastian @ 09:16 PM CET

Friday, October 24, 2003

Die Texte und Bilder der Informationstafel Jägerstraße sind jetzt zu 95 % im Internet abrufbar, erstere sowohl auf Deutsch wie auf Englisch. Damit habe ich ab kommenden Montag die Bahn frei für die Dissertation.

Posted by Sebastian @ 09:09 PM CET

Wednesday, October 22, 2003

Zum gestrigen und heutigen Tag ist eigentlich nicht viel zu berichten, weil ich immer noch mit dem Abarbeiten des Berges von Aufgaben beschäftigt bin, die sich seit Anfang Oktober angesammelt haben. Es ist ein gutes Gefühl, wenn der Schreibtisch leerer wird :)

Posted by Sebastian @ 12:49 PM CET

Tuesday, October 21, 2003

Noch bevor ich mit meiner Probedisputation gestern im GraKo beginnen konnte, überraschte mich Schoeps mit dem allgemeinen Hinweis an die Runde, daß von mir ein Forschungstagebuch im Netz existiere, in dem er ein wenig geblättert habe. Nun weiß ich nicht, ob sich jetzt irgend ein GraKoianer hierher verirrt. Falls dem aber doch der Fall sein sollte, so heiße ich alle Neuleser herzlich willkommen!
Für alle, die gestern nicht dabei sein konnten: Vortrag und anschließende Diskussion verliefen gut, und auch, wenn die richtige Disputation schließlich noch einmal recht anders aussehen sollte, nehme ich den gestrigen Nachmittag doch als ein gutes Omen.
Mein Dreivortrags-Marathon im Oktober ist damit abgeschlossen, so daß ich mich jetzt den liegengebliebenen Aufgaben zuwenden kann: Homepage des AK Jägerstraße und vor allem Dissertation, Teil III. Die gestrige Probedisputation enthielt auch eine These zu diesem dritten Teil. An ihr entspann sich ein Gutteil der anschließenden Diskussion, und ich bekam einen ersten Eindruck, in welche Richtung die Fragen und die Interessen gehen, die sich an meinem Konzept der Zwischengruppe entzünden werden. Und es ist immer stimulierend, wenn bei Anderen Interesse für die eigene Forschung besteht.

Posted by Sebastian @ 07:42 AM CET

Friday, October 17, 2003

Die heutigen Artikel über die Annullierungen der Wahlen (Berliner Zeitung, Tagesspiegel, Berliner Morgenpost) zeigen, daß die dafür verantwortliche Schiedskommission tatsächlich kein sachliches, sondern ein politisches Urteil gefällt hat. Ich würde gern wissen, auf welche Weise ihre vier Mitglieder mit dem alten, abgewählten Establishment verbunden sind.
Keiner der Vorwürfe auf Wahlfälschung oder -manipulation konnte bewiesen werden. Als offizieller Grund für die Annullierung wurde eine vollkommen unwichtige Formalie herangezogen: Auf einigen der Wahlzettel war der Kandidat Nathan Gelbart (Platz 31) einer nicht mehr existierenden Listenverbindung zugeordnet worden. Aber die Schiedskommission machte gar keinen Hehl daraus, daß sie die Entscheidung letztlich gefällt hat, weil es durchaus zu Manipulationen gekommen sein kann. Dialektischer wäre auch zu Ostzeiten nicht entschieden worden.
Neuer Wahltermin ist voraussichtlich der 30. November, und ich hoffe von ganzem Herzen, daß die Kläger auch diesmal deutlich den Wiedereinzug in die Repräsentantenversammlung verfehlen werden.

Posted by Sebastian @ 10:10 AM CET

Thursday, October 16, 2003

Die Homepage des Arbeitskreises Geschichtsmeile Jägerstraße hat eine neugestaltete Eingangsseite. Nach und nach sollen dann auch die dahinterliegenden Inhalte neugeordnet und ergänzt werden.

Posted by Sebastian @ 09:12 PM CET

In der Berliner Morgenpost steht ein etwas längerer Artikel. Mit der geplanten Einschränkung oder Abschaffung der Briefwahl wird die Gemeinde vor allem eines erreichen: Die Wahlbeteiligung wird weiter sinken.

Posted by Sebastian @ 09:01 AM CET

Oh nein ! Die Berliner Zeitung meldet:
Wahlen in der Jüdischen Gemeinde sind unwirksam Das Schiedsgericht der Jüdischen Gemeinde zu Berlin hat die Wahlen vom 14. September für unwirksam erklärt, unter anderem wegen der hohen Zahl der Briefwähler. Nach dem Stand von gestern Abend muß deshalb mit Neuwahlen gerechnet werden. Bei der Wahl hatte der Notar Albert Meyer mit seiner Kadima-Liste 16 der 21 Sitze im Gemeindeparlament errungen."
Mich würde sehr interessieren, welche weiteren Gründe angegeben wurden. Der hohe Anteil von Briefwählern kann eigentlich überhaupt nicht rechtlich relevant sein, weil er nirgendwo reglementiert ist. Ich fürchte, daß es sich hier um ein politisches Urteil handelt.
Sollte es wirklich zu Neuwahlen kommen, so wird das den katastrophalen Zustand der Gemeinde nur verschärfen. Selbstdemontage pur.

Posted by Sebastian @ 08:57 AM CET

Wednesday, October 15, 2003

Den heutigen Vormittag verbrachte ich im Zentralen Grundbucharchiv. Gemeinsam mit Benedikt Goebel plane ich ein Projekt, dessen Umsetzung möglicherweise nach der Abgabe meiner Dissertation beginnen kann: Ein Berliner Häuserbuch. Benedikt hat dafür mit seiner Dissertation schon eine ausgezeichnete Grundlage bereitet, auf der aufbauend ein solches Projekt sehr realistisch und inhaltlich vielversprechend ist. Der heutige Vormittag diente dazu, abschätzen zu können, wieviel Zeit wir für das Durcharbeiten der in jenem Archiv liegenden Akten veranschlagen müssen.
Am Nachmittag nahm ich an einer Diskussionsveranstaltung der Deutschen Nationalstiftung zum Thema Berlin - was ist uns die Hauptstadt wert? teil. Die Stiftung hatte am Vormittag der Presse eine Studie gleichen Titels vorgestellt. Bei der Veranstaltung am Nachmittag nun hielten Thilo Sarazin (Finanzsenator Berlin), Wolfgang Schäuble (CDU-Präsidiumsmitglied), Avi Primor (Ex-Botschafter Israels, u. a. in Deutschland) und Dieter Grimm (Rektor des Wissenschaftskollegs Berlin) kurze Vorträge, bevor es dann noch zu einer Art Diskussion kam.
Abgesehen davon, daß ich selten genug in solchen Kreisen verkehre und es für mich (noch ?) außergewöhnlich ist, Leute wie Helmut Schmidt und Richard von Weizsäcker nur wenige Schritt vor mir zu sehen, würde ich das Ergebnis als durchwachsen bezeichnen. Von einer Deutschen Nationalstiftung hätte ich eine inhaltlich exzellent vorbereitete Diskussionsrunde erwartet. In der Praxis erzählten Schäuble und Primor, amüsante, nette Episödchen und Anekdoten, konnten aber keineswegs strukturierte, zielgerichtete Ausführungen zum Thema des Treffens liefern. Sarrazin ließ Zahlen regnen, was grundsätzlich nicht schlecht war, da es der Diskussion etwas Bodenhaftung verlieh. Allerdings fehlte dem Finanzsenator einfach der Abstand zu den tagespolitischen Auseinandersetzungen, der im Kreise einer Nationalstiftung gut tun würde. Stattdessen ging er nach einigen deutlichen allgemeinen Darlegungen zu sehr ins Detail und verweilte schließlich so lange bei den Kita-Gebühren, bis ihm der Moderator sachte zu verstehen gab, daß die anderen auch noch sprechen würden. Wirklich produktiv und hochkarätig sprach nur Grimm.
Nach diesem Rundumschlag ist dennoch zu resümieren, daß es zwar inhaltlich nicht viel Neues und natürlich keine Antwort auf die Titelfrage gab, daß der Nachmittag für mich aber trotzdem spannend und anregend war und ich meine Entscheidung, daran teilzunehmen, zu keiner Minute bereute.

Posted by Sebastian @ 09:04 PM CET

Der Link zu meinen Thesen funktioniert jetzt endlich.

Posted by Sebastian @ 07:04 AM CET

Tuesday, October 14, 2003

Nun wieder einmal etwas ganz anderes. Heute in der Berliner Zeitung:
Fleckentfernung auf russische Art. Moskau. Um seine mit Farbe verschmutzte Hose sauber zu kriegen, kippte eine Moskauer vor dem Waschgang einen Liter Benzin in die Spülkammer seiner Waschmaschine. Die Benzindämpfe lösten beim Einschalten eine gewaltige Detonation aus. Zwei Wände in der Wohnung wurden beschädigt. Die Bewohner des Mietshauses kamen mit dem Schrecken davon. (dpa)

Posted by Sebastian @ 01:57 PM CET

Monday, October 13, 2003

Am kommenden Montag werde ich im GraKo meine Probedisputation halten. Heute habe ich dafür meine Probethesen per Mailingliste versandt. Wer sich dafür interessiert, kann sie hier (pdf-Dokument) abrufen.

Ansonsten ist zu vermelden, daß die Berliner Zeitung am Donnerstag ganz nebenbei meldete, daß die Wahlen zur Repräsentantenversammlung doch angefochten wurden und deshalb der Termin für die Konstituierung der RV und für die Wahlen des Gemeindevorstandes vom 22. auf den 29. Oktober verschoben wurde. Eigentlich geht es in dem Artikel allerdings um etwas ganz anderes. Libeskind plant einen Um- und Erweiterungsbau des Gemeindehauses Fasanenstraße. Nun, wenn diese Arbeiten vollständig privat finanziert werden, ließe sich das noch verstehen. Aber öffentliche Gelder dürften bei dem chronisch defizitären Haushalt wirklich nicht mehr zur Verfügung stehen.
Interessant ist, daß bei dieser Gelegenheit noch einmal in die Diskussion geworfen wird, ob sich das Zentrum der Gemeinde nun - wie früher - im Osten (Oranienburger Straße) oder - von Westberlin dominiert - im Westen (Fasanenstraße) befindet. Ich denke, daß dieser Zug schon lange abgefahren ist und sich an der Dominanz des Westens für mehrere Jahrzehnte nichts ändern wird.

Posted by Sebastian @ 03:07 PM CET

Friday, October 10, 2003

Der Vortrag gestern abend lief gut, und die ganze Veranstaltung ist als sehr gelungen zu bezeichnen. Als nächstes - im Januar - werden die Physiker unter den Berliner Promotionsstipendiaten der Naumann-Stiftung ihres Projekte präsentieren. Über den gestrigen Abend werde ich einen Kurzbericht für die Stipendiaten-Zeitung Quick Pen schreiben. Jetzt aber kommt erst einmal das Wochenende zum Ausruhen und Pilzesuchen :)

Posted by Sebastian @ 08:59 PM CET

Thursday, October 9, 2003

Kein Eintrag seit Montag - erschreckend ! Aber es gibt nicht so viel zu berichten, wenn man einen Vortrag vorbereitet. Vielleicht kann ich erzählen, daß ich, da jetzt doch unerwarteterweise ein Beamer zur Verfügung steht, beschloß, den Schwerpunkt nicht auf die Vereinsgründung, sondern auf den sehr Berlin-bezogenen zweiten Teil zu legen, wofür ich meine schon zweimal eingesetzte PowerPoint-Präsentation und das zugehörige Referat abänderte. Aber ich habe nicht das Gefühl, etwas zu wiederholen. Es ist jedesmal wie neu, vermutlich weil das Publikum und der Rahmen stets vollkommen andere sind.

Posted by Sebastian @ 10:58 AM CET

Sunday, October 5, 2003

Endlich, endlich, nach vielen Monaten, bin ich dazu gekommen, die Termine (obere Leiste) zu aktualisieren.

Posted by Sebastian @ 09:00 AM CET

Saturday, October 4, 2003

Heute kam eine interessante Anfrage per Email. Frau Prof. Dr. Sabine Henze-Döhring, seit 1993 Herausgeber von Meyerbeers Briefwechsel und Tagebüchern, arbeitet gerade am 7. Band, der unter anderem das Jahr 1861 umfaßt. In diesem Jahr wurde Meyerbeer von der Gesellschaft der Freunde um die Beisteuerung einer Komposition gebeten. Einen ähnlichen Vorgang hatte es schon einmal 1842, bei der 50jahr-Feier der Gesellschaft, gegeben. Von der 1861er Komposition wußte ich noch nichts. Frau Henze-Döhring wiederum interessierte, anläßlich welcher Feier die Komposition bestellt wurde. Und ich konnte ihr sogar helfen: 1861 wurde der neue Festsaal in der Neuen Friedrichstraße 35, entstanden unter der Leitung von Friedrich Hitzig und Carl Schwatlo, mit einem Fest eingeweiht. - So konnten wir uns gegenseitig jeweils zu einem weiteren Steinchen in unseren Puzzlen verhelfen. Hoffentlich kommen noch viele weitere solcher Anfragen!

Posted by Sebastian @ 08:45 AM CET

Thursday, October 2, 2003

Gestern bereitete ich die heutige Sitzung der AG Juden im Wandel und meine Thesen für die ersten Themensitzung des GraKos vor. Eigentlich sollte diese GraKo-Sitzung am 13. Oktober stattfinden, ist jetzt aber kurzfristig auf den 20. Oktober verschoben worden. I don't mind :)
Das Treffen der AG heute vormittag war ausgesprochen produktiv und anregend. Wir diskutierten die Verhältnisse in der traditionellen Kehila und zwar die Bereiche Bildung, öffentlicher Raum und Chewrot.
Den Nachmittag verbrachte ich zum Tschetwertnik (Donnerstagsabwandlung des Subbotniks) in der Schule meiner Tochter und half beim Streichen des Klassenraums. Er sieht jetzt wirklich sehr viel besser aus. Schade nur, daß die Schule voraussichtlich in wenigen Jahren geschlossen wird ;)

Posted by Sebastian @ 08:36 PM CET

Wednesday, October 1, 2003

Heiratsanzeige aus der neuesten Ausgabe der Jewrejskaja Gasjeta: Israelin sucht für Heirat koscheren Juden. Schieße gut mit der MPi. 22/163/58, Stella. - Nein, das steht nicht unter Jumor, sondern unter Sie sucht ihn (S. 44) !

Posted by Sebastian @ 09:50 AM CET

Gestern habe ich die letzten Biographien für das Lexikon geschrieben. Allerdings mußte ich feststellen, daß Rabbiner sehr viel schwieriger zu bearbeiten sind, zumindest wenn es sich um Personen der zweiten Reihe wie Oettinger, Aub und Sachs handelt. Schließlich gibt es zu diesen meistens nicht einmal Archivalien, weil ihnen weder Kommerzienratstitel noch Rote Adlerorden IV. Klasse verliehen wurden.

Posted by Sebastian @ 08:54 AM CET

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