04/08/2002 Eintrag: "Urlaubsreport"

Doktorand Panwitz meldet sich aus dem Urlaub zurück (schlägt die Hacken zusammen). Wobei der Begriff Urlaub nur mit Vorsicht zu verwenden ist. Die erste Woche war vollkommen verregnet und unterkühlt (gut 15°C), die zweite Woche wolkenlos heiß (knapp 35°C). Neben einer bemerkenswerten Temperatursteigerung von knapp 20°C innerhalb von nur zwei Tagen bedeutete das, daß die Möglichkeiten für Außenaktivitäten spürbar begrenzt waren. Zwar machten wir unter anderem das amüsante Städtchen Strausberg unsicher, aber im Ganzen betrachtet verbrachte ich doch mehr Zeit in Haus und Garten, als ich geplant hatte. Diese Zeit war gefüllt mit Lesen, Plaudern, Fernsehen (einer Tätigkeit, die mir im normalen Alltag beinahe unbekannt ist) und - Arbeiten ! Ja, ich hatte mir meinen Laptop mitgenommen, und ich war ausgesprochen erstaunt, wie produktiv es sich in einer gesichtslosen Siedlung im Osten Brandenburgs bei Regenwetter arbeiten läßt.
Diese Zweckentfremdung meiner Urlaubszeit kam vor allem der Datenbank der Mitglieder der Gesellschaft der Freunde zugute, in die ich die Mitgliedslisten von 1840 bis 1880 einarbeitete und die jetzt über 1750 Personen umfaßt. Damit habe ich mir für die Arbeit an Teil II meiner Dissertation eine gute Grundlage erstellt. Zudem bastelte ich ein wenig an der umfassenden Erweiterung der Sonderarchiv-Homepage, die in kürzester Zeit endlich ins Netz gestellt wird.

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