09/12/2002 Eintrag: "Notplan"

Es kann nicht so weitergehen. Viel zu selten komme ich dazu, wirklich an meiner Dissertation zu arbeiten. Zudem gibt es einen Berg von kleinen und etwas größeren Aufgaben, der bereits seit dem Sommer wächst und nicht kleiner wird. All das ist zu belastend, zumal ich in der Beantwortung von Emails und bei der Erfüllung von Zusagen sträflich im Verzug bin. Davon, daß Freizeit seit Wochen ein Fremdwort ist, will ich erst gar nicht sprechen. Das Rettungsunternehmen soll wie folgt aussehen:

1.
Erstellung einer Liste der offenen Aufgaben mit Prioritätensetzung;

2.
Neue Termine werden nur noch auf das Wochenende gelegt, damit die Wochentage freibleiben; Vorausplanung nur für drei Wochen;

3.
Absage bereits bestehender Termine, so weit es möglich ist - das wird vor allem, aber nicht nur, das Demps-Kolloquium betreffen;

4.
Abarbeiten der Liste (siehe 1.);

5.
Durchsetzung eines wöchentlichen Freizeitanteils, wobei Freizeit in meinem Fall vor allem Zeit für Ruhe und Konzentration auf fachfremde Dinge bedeutet (nicht Zerstreuung und Sammeln neuer Eindrücke);

6.
Wiederaufnahme der Arbeit an der Dissertation.

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