Archiv für June 2002

Tuesday, June 25, 2002

Telephonanrufe über den Atlantik sind immer noch etwa Aufregendes für mich, was wohl vor allem in ihrer Seltenheit begründet liegen dürfte. Gestern fand ein solches außergewöhnliches Ereignis statt, und das kam so.
Das Interview, das ich am Sonntag vorletzter Woche für die Mendelssohn-Gesellschaft führte, wurde nun doch auch für meine Dissertation zu einem Gewinn. Mein Gesprächspartner machte mich auf den Sohn Paul Kempners (Paul Kempner: Mitinhaber des Bankhauses Mendelssohn & Co., Mitglied der Gesellschaft der Freunde bis zu ihrem Verbot) aufmerksam, erzählte mir, daß dieser demnächst nach Berlin komme, und gab mir seine Telephonnummer. Der 81 Jahre alte Herr lebt seit den 1930er Jahren in den USA. Gestern nun rief ich ihn an. Sehr freundlich erklärte sich Herr Kempner "junior" zu einem Gespräch bereit, das in der nächsten Woche stattfinden wird.

Posted by Sebastian @ 07:50 AM CET

Friday, June 21, 2002

Der heutige Workshop über Unternehmer-Netzwerke in Berlin im 19. und 20. Jahrhundert war ebenso interessant wie ergiebig. Ich bin Christof Biggeleben sehr dankbar, daß er mich dazu einlud und die Veranstaltung organisierte, und ich freue mich, daß ich mich für die Teilnahme entschied, trotz Zeitknappheit und obwohl ich mich mit der Spätphase der Gesellschaft der Freunde noch nicht intensiv beschäftigen konnte. Ich habe etliche wichtige Quellen- und Literaturhinweise mit nach Hause genommen, denn es herrschte in der Runde eine unglaubliche Professionalität in den Bereichen Grundlagenwissen, Quellenkenntnis und Forschungslage. Mindestens zwei Projekte ergänzen meine Forschung ausgezeichnet: eines zur Unternehmerselbstorganisation 1890-1961 und das andere zur jüdischen Wirtschaftselite 1927-1955. Letzteres wird mir womöglich einen Teil der von mir geplanten Forschungsarbeit abnehmen, worüber ich nicht ärgerlich bin.
Ansonsten ist zu vermelden, daß auf der Homepage des Sonderarchivs ein neuer Bestand, und zwar der Fond 623 erschlossen ist. Es handelt sich um den (Teil-)Nachlaß des Wirtschaftswissenschaftlers Ludwig Edler von Mises, der durch das gleichnamige Institut in den USA ins Netz gestellt wurde. Ich brauchte daher nur die Genehmigung für den Link einzuholen, die mir gern erteilt wurde.

Posted by Sebastian @ 08:27 PM CET

Thursday, June 20, 2002

Von meiner Dissertation ist im Moment nicht so viel zu berichten, weil ich meine aktive wie passive Teilnahme am morgigen Workshop (siehe Termine) vorbereite: Textlektüre und Vortragszusammenstellung standen auf dem Programm. Daneben aber bekam ich heute einen interessanten Anruf. Es meldete sich das Bundeseisenbahnvermögen in Reaktion auf einen Brief, den ich vor einiger Zeit an die Deutsche Bahn gerichtet hatte. Ich hatte nach der Personalakten meines Großvaters, eines ehemaligen Mitarbeiters der Deutschen Reichsbahn gefragt. Und diese Akte existiert tatsächlich, jetzt im Besitz des Bundeseisenbahnvermögens, weil die Deutsche Bahn bei ihrer Gründung 1994 die Altakten der Reichsbahn nicht übernehmen wollte.
Während des Gesprächs erfuhr ich, daß diese Akte eigentlich schon hätte vernichtet sein müssen. Mein Großvater wurde 1908 geboren, ebendieser Jahrgang sollte 2001 kassiert werden. Aber aufgrund von Personalengpässen ist die Aktenvernichtung noch nicht so weit fortgeschritten, und ich kann am kommenden Donnerstag die mich interessierende Personalakte in aller Ruhe studieren und kopieren.
Nachdem ich ca. 1995 bei der Suche nach dem Grab meines Urgroßvaters auf einem Berliner Friedhof die Auskunft erhielt: "Dieses Grab wurde vor vier Wochen eingeebnet", bin ich ausgesprochen glücklich, daß die Finanznöte der öffentlichen Hand in diesem Falle zu meinen Gunsten gearbeitet haben.

Posted by Sebastian @ 06:26 PM CET

Da ich damit begonnen habe, aktuelle Berliner Ereignisse und Zustände zu erwähnen und zu kommentieren, soll die Fortsetzung nicht auf sich warten lassen. Hier also ein Beitrag zum Zustand des Bildungswesens. Gestern fragte Nadja im Klavierunterricht eine Schülerin, ob sie wisse, was zuerst komme: Blitz oder Donner. Die Antwort: Donner ? Das Mädchen geht auf ein Gymnasium in die 8. Klasse und gehört zu den Besten ihrer Klasse.

Posted by Sebastian @ 10:02 AM CET

Tuesday, June 18, 2002

Ein Nachtrag vom Nachmittag des vergangenen Donnerstags. Mit dem erwähnten Interviewpartner machte ich einen Ausflug auf den jüdischen Friedhof Schönhauser Allee, um mit ihm die Gräber seiner Vorfahren, Joseph und Alexander Mendelssohn zu suchen. Wir fanden sie auch und daneben ein halbes Dutzend anderer großer Namen und Mitglieder der Gesellschaft der Freunde, unter anderem das Familiengrab der Beers, der Liebermanns, der Liebermann Freiherren von Wahlendorfs, der (Itzig) Goldschmidts und das Grab Wilhelm Kopetzkys. Als wir 16 Uhr (pünktlich zur Schließzeit) wieder zum Ausgang kamen, wurden wir von einem verschlossenen Gitter überrascht. Die russisch-jüdischen Friedhofswärter hatten wohl ihren Feierabend verlängert und schon einige Minuten eher den Friedhof verlassen und verschlossen. Ich kletterte über das Tor und rief von der nächsten Telephonzelle die Polizei an, die bald darauf erschien und uns ohne Probleme den Eingang aufschloß. Offensichtlich waren wir nicht die ersten, denen dieses Problem widerfuhr. Daher mein Rat an alle künftigen Besucher dieses Friedhofs: Man sollte ihn spätestens zehn Minuten vor Schließung wieder verlassen !

Ebenfalls am Donnerstag meldete die Berliner Zeitung, daß das Bundesarchivgesetz geändert wird und damit künftig große Teile der NS-Finanzakten der Forschung geöffnet sind. Der Artikel findet sich hier.

Posted by Sebastian @ 11:12 AM CET

Als Stadt-Historiker darf ich auch aktuelle Berlin-Entwicklungen kommentieren und will daher an dieser Stelle verkünden, daß die Linien-Regelung auf dem endlich mit großer Verspätung wiedereröffneten S-Bahn-Ring der einzigartiger Schwachsinn ist. Berlinern fällt die Orientierung außerordentlich schwer, Touristen und sonstige Besucher der Stadt sind vollkommen verloren. Man kann nicht einmal darauf hoffen, daß man sich an die neuen Umstände gewöhnen wird, denn sie sind einfach zu verwickelt. Auch die zugehörigen Fahrplanhefte enthalten unglaubliche Details. Von der chronischen Benachteiligung der Anwohner der Görlitzer Bahn (Schöneweide, Spindlersfeld, Grünau, Schönefeld, Königs Wusterhausen) will ich hier gar nicht erst sprechen. Die Verantwortlichen haben die gute Gelegenheit für einen Imagegewinn des öffentlichen Nahverkehrs - die Ringschließung - zunichte gemacht.
Etwas ganz anders: Gestern besuchte eine Gruppe von Naumann-Stipendiaten das Schloß Bellevue. Photos, die allerdings in erster Linie die Teilnehmer zeigen, finden sich hier.

Posted by Sebastian @ 09:48 AM CET

Thursday, June 13, 2002

Bevor ich die Stadt für drei Tage verlasse, kommt hier eine Zusammenfassung der kurzen Woche. Wie mein mehrtägiges Schweigen an dieser Stelle bereits nahelegte, kämpfe ich zur Zeit hart mit den knappen zeitlichen Kapazitäten. Allerdings scheint das auch anderen so zu gehen, denn zur Zeit beträgt die durchschnittliche Zahl der Besucher dieses Tagebuchs 0,5. Sei's drum - diese halbe Person, die wohl auch heute vorbeischauen wird, soll nicht länger enttäuscht werden. Zunächst einmal kommt ein Text, den ich schon Montag und Dienstag unterwegs niederschrieb, bisher aber noch nicht in dieses Tagebuch übertrug.

In der Mendelssohn-Gesellschaft entstand die Idee, das in vielen älteren Mitgliedern noch lebende Wissen über die Mendelssohn-Großfamilie durch Interviews zu sichern und später systematisch auszuwerten. Ich erklärte mich zur Interviewführung bereit, und Sonntagabend kam es zum ersten Gespräch mit einem der unzählbaren Nachkommen Moses Mendelssohns. Über die Person und den Inhalt der Unterhaltung kann und möchte ich - auch wenn sie keineswegs geheim sind - hier im Internet nichts ausführen. Aber einige allgemeine Gedanken könnten von Interesse sein.
Die Interviews gehören nicht eigentlich zu den für das Fortschreiten meiner Dissertation notwendigen Tätigkeiten. Aber ich nehme mir die Zeit, nicht nur weil das Thema spannend ist und die Leute reizend sind. Das Ganze ist auch Übung und Generalprobe, quasi Praktikum für meine postdoktorale Zukunft. Neben einer beträchtlichen Wissenserweiterung sammele ich Erfahrungen mit dem Werkzeug Interview (einschließlich technischer Umsetzung) und im Umgang mit Menschen. Und ich spüre, ob mir die angestrebte berufliche Tätigkeit überhaupt so viel Freude bereitet und mich so fasziniert, wie es notwendig ist, um auf ihrer Grundlage ein selbständiges Einmannunternehmen aufzubauen. Die Prüfung am Sonntag jedenfalls war erfolgreich.
Sie hatte auch noch einen angenehmen Nebeneffekt: Ich wurde zur Stargardt-Auktion ins Opernpalais eingeladen. An der eigentlichen Versteigerung nahm ich nicht teil, sondern durchforstete am vorausgehenden Tag den Katalog und konnte die mich interessierenden Einzelstücke ganz in Ruhe in die Hand nehmen und studieren. Zwar merkte ich, daß ich wohl nicht zum Autographensammler geboren wurde, aber einige Dokumente faszinierten mich nichtsdestotrotz, so z. B. ein Brief eines Zarewitschs an seine Mutter aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, der in feinster Schrift und vor allem noch in einem alten, längst vergangenen Russisch geschrieben wurde.

Ansonsten arbeitete ich in dieser Woche weiter am Text und konnte daneben einige interessante biographische Daten sammeln. Zudem wuchs meine Bibliothek um zwei wichtige Bände: Jacob Jacobsons "Jüdische Trauungen" und das Protokollbuch der Jüdischen Gemeinde Berlin aus den Jahren 1723-1854.

Posted by Sebastian @ 10:01 AM CET

Saturday, June 8, 2002

Als Wochenzusammenfassung zu meiner Arbeit an der Dissertation ist nur zu vermerken, daß ich fließig am Puzzeln bin, Details sammle und einfüge und Fragen vermerke und beantworte. Auf mein Klagen über die geringe Seitenzahl fragte mich ein Freund: Einzeilig oder anderthalbzeilig ? Ich habe das jetzt geprüft, und meine inzwischen 30 ½ Seiten sind tatsächlich einzeilig geschrieben. Nach einer Umformatierung übersteigt die Seitenzahl bereits die 40 - *erleichtertes Aufatmen*.

Posted by Sebastian @ 04:20 PM CET

Ein Freund machte mich auf die bevorstehende zweiwöchige Schließung des Landesarchivs Berlin vom 22. Juli bis zum 5. August aufmerksam. Begründet wird das vom Archiv mit "internen Ordnungs- und Revisionsarbeiten". - Angesichts der Tatsache, daß das Archiv bereits beinahe das gesamte vergangene Jahr geschlossen war, hätten die Nutzer doch eigentlich ein Recht auf eine genauere Aussage. Das Ganze klingt allzu sehr nach dem DDR-Klassiker: "Aus technischen Gründen geschlossen !" Bei einer so restriktiven Informationspolitik entstehen sofort Gerüchte. Ich würde gern das folgende in die Welt setzen: Die Berliner Landesarchivare sind beim ehemaligen Großen Bruder im Osten in die Lehre gegangen und schließen das Archiv von jetzt an in jedem Sommer. Schrittweise wird man den Umfang der Schließzeit ausdehnen, bis man bei den in Rußland üblichen zwei Monaten (Juli und August) angekommen ist.

Posted by Sebastian @ 04:11 PM CET

Thursday, June 6, 2002

Bisher unterschied ich immer zwischen theorie- bzw. diskursorientierter und ereignisorientierter Geschichtswissenschaft. Aber nach einer intensiven Diskussion gestern, die eigentlich einen ganz anderen Ausgangspunkt hatte, möchte ich diese Kategorien wandeln und jetzt von kommunikationsorientierter und forschungsorientierter Geschichtswissenschaft sprechen. Natürlich heißt das nicht, daß die "Kommunikatoren" nicht forschen oder die "Forscher" weder reden noch schreiben. Die Begriffe sollen vielmehr auf das dominierende Basisinteresse beim Wissenschaftbetreiben hindeuten.
Kommunikationsorientierte Historiker befinden sich in stetem intensiven Austausch mit ihren Kollegen, sie wollen sich an ihnen reiben, sich mit ihnen auseinandersetzen, Gedankengebäude einreißen und aufrichten, Unbeachtetes in den Mittelpunkt stellen, und nichts geht ihnen über das Gewinnen neuer Einsichten in einer heißen Debatte.
Forschungsorientierte Historiker dagegen möchten herausfinden, wer wann was warum tat. Sie tragen Fakten zusammen und bauen das Mosaik einer historischen Person, Örtlichkeit, Organisation oder Begebenheit. Sie leben in den Raraabteilungen der Bibliotheken wie ein Fisch im Wasser und kennen in den Archiven selbst die unerschlossenen Kleinstbestände. Vielmehr als beim Erschließen neuer Forschungsfelder fühlen sie sich glücklich, wenn es ihnen gelingt, eine Forschungslücke zu schließen.
Beide Typen sind unauflöslich miteinander verknüpft. Ohne Bezug auf übergeordnete Diskussionen wird die reine Forschung irrelevant, und ohne konkreten Bezug auf Forschungsergebnisse wird ein kommunikationsorienterter Historiker zum Philosophen. Und selbstverständlich gibt es jede Abstufung und Übergangsform zwischen diesen beiden Idealtypen. Da es aber immer wieder zu Mißverständnissen zwischen den Vertretern dieser beiden Richtungen kommt, schien mir eine deutliche Unterscheidung der Grundmotivationen sinnvoll.

Posted by Sebastian @ 07:36 AM CET

Wednesday, June 5, 2002

Aus einem Telephonat mit der Bücherausgabe der Staatsbibliothek, Haus 1.
SP: Guten Tag, ein von mir bestelltes Buch sollte gesucht werden, und ich wollte mich erkundigen, ob es inzwischen gefunden wurde.
Bibliothekarin: Wann haben Sie denn die Suche in Auftrag gegeben ?
SP: Gestern.
Bibl.: Na toll ! (= Und da trauen Sie sich, schon heute nachzufragen ?!)
SP: Mir wurde gesagt, ich solle heute anrufen.
Bibl.: Jaja, schon gut ! (= Regen Sie sich bloß nicht auf !)

Das Buch war dann tatsächlich da, obwohl der Suchauftrag immer noch unausgeführt im Kasten lag. Aber mein Ärger über die unglaubliche Behandlung am Telephon war doch größer als die Freude über den Fund. Vielleicht sollte man ein Internetforum für Unmögliches aus der Staatsbibliothek einrichten.

Posted by Sebastian @ 02:34 PM CET

Tuesday, June 4, 2002

Hier nun wieder ein kleines Kapitel aus der Abhandlung: Was tue ich in der Zeit, in der ich eigentlich an meiner Dissertation schreiben sollte. Daß ich den Online-Dienst H-Soz-Kult abonniere, wird mir wohl noch niemand zum Vorwurf machen (und ich mir selbst auch nicht). Aber daß ich mit steigendem Interesse eine Rezension zum Editionsband Quellen zur Reichsreform im Spätmittelalter durchlese... Es verblüfft mich immer wieder, wie sehr mich Verwaltungs- und Verfassungsgeschichte (aus meiner Sicht über viele Jahrhunderte hinweg eng miteinander verwandt) faszinieren können. Zudem ist die Rezension, verfaßt von Gabriele Annas, eben so ausführlich wie qualitativ hochwertig (für mich als Außenstehenden). Man lernt nicht nur das Werk mit seinen Stärken und Schwächen kennen, sondern bekommt auch noch einen Überblick über die gegenwärtigen Forschungsdiskussionen und -protagonisten. Angesichts der niedrigen Qualität sehr vieler Online-Rezensionen ist das ausgesprochen wohltuend.
Mein Interesse für dieses Feld hatte bereits dazu geführt, daß ich mein zweites Mittelalter-Hauptseminar 1995/96 bei Johannes Helmrath belegte. Er hatte damals die Vertretung für den Lehrstuhl inne, auf den er wenige Semester später berufen wurde, und gab seine allererste Lehrveranstaltung überhaupt, Thema: Hof- und Reichstage im 15. Jahrhundert. Quellen und Probleme. Das Seminar war ausgesprochen produktiv und lebendig, die Einzelthemen spannend, was nicht zuletzt daran lag, daß Johannes Helmrath als Mitarbeiter der Reichstagsakten-Edition direkt auf eigenes, noch unediertes Quellenmaterial zugreifen konnte. Meine zugehörige Hausarbeit über Erarbeitung und Beschluß der Reichsmatrikel von 1422 und des Steuergesetzes von 1472 schrieb ich sehr engagiert, und wenn dieses Themengebiet nicht so unglaublich weit von jedem realen Leben entfernt wäre, so würde ich heute vielleicht sogar bedauern, mich nicht dorthin spezialisiert zu haben.

Posted by Sebastian @ 11:24 AM CET

Monday, June 3, 2002

Am Vormittag arbeitete ich zu Hause am vorliegenden Text: Lücken waren zu schließen, Fehler zu korrigieren, Nachweise einzufügen. Diese Arbeit wird mich die nächsten Tage lang begleiten, zumal ich etliche der notwendigen Informationen in verschiedenen Bibliotheken, Archiven und Gesprächen zusammensammeln muß. Am Nachmittag war ich dafür schon einmal in der Bibliothek der Jüdischen Gemeinde, Fasanenstraße. Ich konnte tatsächlich alle offenen Punkte, vier an der Zahl, erfolgreich abarbeiten und zudem noch unerwartetes Material aufnehmen. Aber während der Lektüre tauchten mindestens vier neue Aufgaben auf. Wird das so weiter gehen ? Irgendwann muß ich wohl einen vorläufigen Schlußstrich ziehen, aber noch befinde ich mich ja am Anfang der Überarbeitungsphase.

Posted by Sebastian @ 09:07 PM CET

Soeben hatte ich eine Mitarbeiterin des Studentensekretariats der Universität Potsdam am Apparat, und sie sagte mir, daß der Betrag zwar auf dem Schreiben verzeichnet steht, für mich aber nicht gelte. Ein typischer Fall von Formbrief also. Dennoch eigenartig. Aber letztlich freue ich mich natürlich, daß nicht schon wieder eine versteckte Zusatzgebühr erfunden wurde und ich die 51,13 € (Euro) nicht zu bezahlen habe.

Posted by Sebastian @ 09:34 AM CET

Sunday, June 2, 2002

Kann mir irgendjemand sagen, warum ich an die Universität Potsdam für meine Rückmeldung neben
  25,00 € für das Studentenwerk,
    7,68 € für die Studentenschaft,
    5,11 € Verwaltungsgebühren,
  51,13 € "Rückmeldegebühr" und
112,00 € für das Semesterticket auch

51,13 € "Gebühren für Lehrerweiterbildung" zahlen soll ?! Das entsprechende Schreiben der Universität enthält vorsichtshalber schon gar keine Telephonnummer. Zustände sind das...

Posted by Sebastian @ 08:06 AM CET

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